„Wow, der neue Stadel sieht aber klasse aus!“ – so hat man es in Kulmbach in den letzten Tagen öfters gehört. Der EKU-Platz wurde komplett neu gestaltet, ebenso wie auch der Stadel im sogenannten „used look“. Fleischmann Holzbau hat schon Teile für eine Ochsenbraterei auf dem Oktoberfest gefertigt. Ein kompletter Bierstadel war allerdings noch nicht dabei. „Das ist für uns schon etwas ganz Besonderes!“
Beim Bierfest handelt es sich schließlich um die „fünfte Jahreszeit“ in Kulmbach. Wie kommt man zu so einem Auftrag? „Durch einen Firmenwettbewerb der Kulmbacher Brauerei“, so Harald Fleischmann. Die Brauerei habe nur ein grobes Konzept vorgegeben. Vier Firmen beteiligten sich am Wettbewerb und reichten ihre ausgearbeiteten Vorschläge ein. Fleischmann Holzbau punktete schließlich durch seine Elementbauweise und die Tatsache, dass man dank der großen Fertigungshallen am Leitenacker alle Arbeiten in Eigenregie erledigen konnte. Die Vorplanung für den neuen Stadel dauerte rund ein halbes Jahr, die Fertigung der Teile etwa vier Monate und der Aufbau, den Fleischmann ebenfalls selbst durchführte, ging in zwei Wochen über die Bühne. Dass der Stadel ein ganz besonderes Projekt ist, wurde schon beim Blick auf die Baustelle deutlich. Mit Hilfe eines Autokrans wurden die riesigen, 13 Meter langen und 3,90 Meter hohen Außenwand-Bauteile montiert. 16 Stück sind es. Sie sind aus Holz gefertigt, sechs Zentimeter dick und wurden mit Fassadenplatten und Eichenfachwerk verkleidet. Die Platten sind wetterbeständig und schmutzabweisend. „Ich schätze die die Haltbarkeit auf 20 Jahre“, so Harald Fleischmann. Der Verkaufsstand der Frankenfarm, die neuen Ausschankecken, der Reservierungsbereich und die neue Bühne wurden ebenfalls bei Fleischmann angefertigt. Der neue Stadel vereint die Vorzüge eines modernen Festzelts mit dem Charme traditioneller fränkischer Architektur. Die Bauart des Stadels ist beeindruckend: Freitragend, also ohne jegliche vertikale Stützen im Innenraum, misst der Stadel 50 mal 60 Meter und ist somit knapp 700 Quadratmeter größer als bisher.
Das Unternehmen Fleischmann Holzbau wurde vor nunmehr 20 Jahren vom jetzigen Inhaber Harald Fleischmann in Heinersreuth bei Mainleus gegründet. „Am Anfang haben wir mit ein paar Mitarbeitern vor allem im privaten Wohnungsbau gearbeitet.“ Aufgrund steigender Aufträge und Mitarbeiterzahl wurde das Firmenareal jedoch zu klein, es wurde am Rande von Kulmbach neu gebaut. 2016 erfolgte die Einweihung des Bürogebäudes, der Montage- und Lagerhallen auf einem Gelände von 20 000 Quadratmeter. Der Betrieb befindet sich auf modernstem technischem Stand. Mittlerweile ist die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 100
angestiegen. „Wir sind natürlich auch weiterhin im privaten Wohnungsbau tätig, haben uns aber weiterentwickelt.“

„Vorwärtskommen setzt voraus, dass man immer einen Schritt weiter geht.“
(Michael Zerwell)
Fleischmann hat sich auch an große Bauprojekte herangetraut. Hierzu gehören Schulen, Turnhallen, Kindergärten, Einkaufsmärkte, Hallen und Wohnanlagen. „Wir haben Bauvorhaben in ganz Deutschland, vornehmlich im südbayerischen Raum. Es beginnt beim Neubau komplett in Holzbauweise, über die Dacheindeckung bis hin zur Sanierung von oftmals denkmalgeschützten Gebäuden und Schlössern.“ Dadurch kommen die Mitarbeiter auch „rum“, können ihr Wissensspektrum durch interessante, anspruchsvolle Bauvorhaben erweitern.

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